02.12.2020

Gemeinsam gegen Corona: NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“

Diakonie und Caritas im Norden sind 2020 Partner der NDR-Spendenaktion

Engagierten Ehrenamtlichen unter die Arme greifen, lokale Initiativen retten, konkrete Hilfe vor Ort anbieten – alles unter dem Vorzeichen der Corona-Pandemie. Dies ist in diesem Jahr der Fokus der NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland.“ Die Diakonischen Landesverbände im Norden sind gemeinsam mit den Caritas-Verbänden Partner der Aktion.

Paul Phillipps, Landespastor der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern freut sich über den Schulterschluss der konfessionellen Wohlfahrtsverbände: “Corona hat Menschen, die schon zuvor am Rand der Gesellschaft standen, noch mehr isoliert. Es gibt bereits viele Angebote und eine Menge Ideen, die mit zusätzlichen Spenden noch mehr Menschen erreichen können.“

Die Spenden, die über „Hand in Hand für Norddeutschland“ eingeworben werden, verteilt in Mecklenburg-Vorpommern ein Vergaberat zu 100 Prozent an Projekte, die sich beworben haben. „Auch mit kleinen Spenden kann hier viel bewirkt werden. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass wir gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen von der Caritas als Partner der Spendenaktion ausgewählt wurden“, so Philipps weiter.

Die Aktion läuft vom 30. November bis 11. Dezember 2020. In dem Zeitraum werden die Menschen im Norden über die verschiedenen NDR-Kanäle zu den Corona-Hilfsangeboten von Diakonie und Caritas Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert und zum Spenden aufgerufen.

Die Evangelische Stiftung Michaelshof hat sich mit dem folgenden Spendenprojekt bei „Hand in Hand für Norddeutschland“ beworben:

Kommunikations- und Treffpunkte für Menschen mit Behinderung schaffen
in Zeiten von Corona-Einschränkungen

Kinder und Erwachsene mit Behinderung finden in den Wohngruppen der Evangelischen Stiftung Michaelshof ein liebevolles und verlässliches Zuhause, dazu gehören selbstverständlich auch Kontakte zu den Angehörigen. In den vergangenen Monaten haben wir alle gemerkt, wie wichtig die Begegnungen zu Menschen sind, welche uns lieb und wichtig sind. Einschränkungen der Kontakte zu diesen Menschen und Verbote zum Betreten der Häuser haben auch die Überlegungen und Wünsche genährt, für die Bewohnerinnen und Bewohner ansprechende neue Aufenthaltsorte mit bequemen Bänken und gemütlichen Sitzecken zu schaffen, die zum Verweilen und zur Begegnung einladen. Ein weiträumiges parkähnliches Außengelände bietet diese Möglichkeiten.

Die im Stiftungsgelände vorhandenen Sitzgelegenheiten mussten aufgrund witterungsbedingter Schäden zum großen Teil entfernt werden. Nun sollen nach und nach wieder attraktive Sitzplätze an besonders schönen Standorten entstehen. Eine Rundbank um den Lindenbaum oder eine Sitzecke nahe des Glockenstuhls sind nur einige Beispiele, die dann Gelegenheit zum Sonne tanken, Plaudern und Erholen geben werden.

Die attraktiven neuen Besuchsflächen außerhalb der Gebäude führen zudem in großem Maße zu einer gewünschten Steigerung der Aufenthaltsqualität für Anwohner. Das für Anwohner offen stehende Stiftungsgelände wäre somit auch für sie einladender und schafft Begegnungsräume zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.

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