Chronik Evangelische Stiftung

Chronik

Evangelische Stiftung Michaelshof

2015
Am Dierkower Damm gestalten Michaelwerk und Michaelschule ganz im Zeichen der Inklusion zukunftsweisend Lernen und Leben in der Hansestadt Rostock.

2013
Kinder mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam unter einem Dach in der Michaelschule – die UN-Behindertenrechtskonvention nimmt mit ersten Schritten zur Inklusion auch in unserer Stiftung Gestalt an.

1996
Jeder Geschäftsbereich bezieht ein neues Bauwerk: Michaelschule, Werkstatt und Krabbehaus öffnen ihre Türen.
Mit der Pflegeversicherung ändern sich wichtige Bewirtschaftungsgrundlagen.

1950
Die Kirche erhält aus politischen Gründen keine Zuweisungen von Waisenkindern mehr.
Die Arbeit mit geistig behinderten Menschen wird aufgenommen und prägt die Arbeit der nächsten Jahrzehnte.

1940 – 1945
Die Kirchliche Stiftung wird auf Befehl von Reichsstatthalter Hildebrandt enteignet, gleichgeschaltet und in die nationalsozialistische Volkswohlfahrt überführt. Viele Zöglinge werden verlegt - 22 von ihnen kommen in Versuchsanstalten der Nazis ums Leben. Seit dem Jahr 2016 gibt es auf dem Stiftungsgelände einen würdigen Ort des Gedenkens.

1931
Die Einrichtung erhält den Namen Michaelshof.

1918
Aus der "Bewahranstalt" wird ein "Erziehungsheim".

1851
Das Rettungshaus für verwahrloste Knaben und Mädchen wird Kirchliche Stiftung.

1845
Evangelische Christen eröffnen in Vereinsträgerschaft das "Rettungshaus für verwahrloste Knaben" in Rostock-Gehlsdorf.

1843
Johann Hinrich Wichern hält in Rostock St. Marien eine lange und aufrüttelnde Rede zur sozialen Verantwortung der Kirche. - Der gegründete Verein zur inneren Mission erwirbt das Kerngebiet des heutigen Stiftungsgeländes.