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Michaelshof
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Geschichtliches Bild von 1870
Die Rettungs-Anstalt zu Gehlsdorf bei Rostock 1870
Geschichte

Vor mehr als 150 Jahren in Rostock-Gehlsdorf gegründet, gehört der Michaelshof zu den ältesten Sozialeinrichtungen der Hansestadt Rostock. Waren es anfangs obdachlose Kinder und Jugendliche, denen ein Dach über dem Kopf, eine Suppe für den Magen und eine Ausbildung geboten wurden, so sind es seit 1950 Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, die hier Pflege, Betreuung und Förderung erfahren. Für diese Aufgabe sind in der Gesamteinrichtung ca. 250 Mitarbeiter tätig, darunter Heilerzieher, Krankenschwestern, Sonderpädagogen und Altenpfleger. Darüber hinaus verfügt der Michaelshof über Plätze für den Zivildienst und das Freiwillige Soziale Jahr. Ob im Wohnheim oder im Pflegeheim, in der Schule oder in der Werkstatt - in allen Bereichen geht es darum, dass die Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung durch professionelle Pflege, Betreuung und Förderung ein höchstmögliches Maß an Selbständigkeit und Selbstbestimmung erreichen. Mit beträchtlichen Fördermitteln konnte der Michaelshof nach der »Wende« zu einer der modernsten und leistungsfähigsten Einrichtungen seiner Art in Mecklenburg- Vorpommern ausgebaut werden.

Auszüge aus der Chronik

1843 Johann Hinrich Wichern hält in Rostock eine aufrüttelnde Rede zur sozialen Verantwortung der Kirche.
1845 Evangelische Christen begründen daraufhin in Rostock-Gehlsdorf das »Rettungshaus für verwahrloste Knaben«.
1918 Aus der »Bewahranstalt« wird ein »Erziehungsheim«.
1931 Die Einrichtung erhält den Namen Michaelshof.
1950 Die Arbeit mit geistig behinderten Menschen wird aufgenommen.
1991 Die bisherige Arbeitstherapie wandelt sich zur neuen Werkstatt für behinderte Menschen.
Das Wohnheim Lieblingshof geht am 1. Juli 1991 in Trägerschaft des Michaelshofes über.
1996 Das neue Gebäude der St. Michael-Schule wird eröffnet.
1996 Das Krabbehaus und das neue Gebäude der WfbM entstehen.
1999 Das Wichernhaus wird als Wohnheim für Behinderte von Grund auf saniert.
2000 Das neue Karstenhaus wird als Schwerstpflegeheim in Betrieb genommen.
2000 Das Wohnangebot des Michaelshofes wird um das Trainingswohnen, das Ambulant Betreute Wohnen sowie um eine Seniorenbetreuung erweitert.
2000 Abschluß der Renovierung der Kapelle im Michaelshof
2002 Die ehemalige Scheune wird für die Fördergruppe an der WfbM um- und ausgebaut zum Studemundhaus.
2003 Das neue Bodelschwinghhaus wird in Betrieb genommen, das alte Bodelschwinghhaus kann abgerissen werden.
2004 Das Wohnheim Lieblingshof wird nach einjähriger Grundsanierung wiedereröffnet.
2005 Das neue Kuessnerhaus wird als Schwerstpflegeheim in Betrieb genommen.
2006 Eröffnung der Betriebsstätte für psychisch behinderte Menschen multi-werk in Kröpelin.
2006 Eröffnung von Bentwerk in Bentwisch (Betriebsstätte der Werkstatt für behinderte Menschen des Michaelshofes).
2007 Das nicht mehr genutzte Wohnhaus Fährstraße 24 wird abgerissen
   

[weitere Fotos]

 

   
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